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WIG-Schweißen mit Wechselstrom

WIG-Schweißen mit Wechselstrom nutzt einen periodischen Polwechsel, um die Oxidschicht von Aluminium zu entfernen und gleichzeitig die thermische Belastung der Wolframelektrode zu reduzieren.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

WIG-Schweißen mit Wechselstrom verwendet eine periodische Polwechselung zwischen Kathode und Anode. Dies bewirkt die reinigende Kathodenzerstäubung der Oxidschicht auf dem Aluminium, was die Schweißnaht verbessert. Gleichzeitig wird die thermische Belastung der Wolframelektrode ausgeglichen, da sie nicht ständig als Kathode überlastet ist.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die korrekte Anwendung von WIG-Schweißen mit Wechselstrom verhindert Porenbildung und verbessert die Schweißnahtqualität. Ein falscher Polwechsel oder eine ungleichmäßige Belastung kann jedoch zu erhöhter Oxidation, zu unregelmäßigen Schweißnahtsprofilen und zu einem geringeren Drosselstand führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwenden Sie eine Wechselstromquelle mit korrekter Frequenz (üblicherweise 50-60 Hz) und passender Spannung. Stellen Sie sicher, dass die Elektrode regelmäßig gereinigt wird und der Polwechsel stabil ist. Eine ungleichmäßige Belastung oder ein fehlerhafter Polwechsel kann zu Schadenserscheinungen führen.

MetallurgieSchweißtechnik

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