Wirbelstrom-Frequenzmultiplex-Prüfung
Die Wirbelstrom-Frequenzmultiplex-Prüfung speist mehrere Frequenzen gleichzeitig in eine Prüfspule ein, um Tiefen- und Oberflächenanalyse zu kombinieren. Dies verkürzt die Prüfzeit bei der Erkennung oberflächennaher Risse.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Wirbelstrom-Frequenzmultiplex-Prüfung nutzt verschiedene Frequenzen, um unterschiedliche Tiefe und Struktur in einem Werkstück zu analysieren. Jede Frequenz reagiert auf die Materialstruktur unterschiedlich, was es ermöglicht, sowohl tiefere als auch oberflächennahere Defekte gleichzeitig zu erkennen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Prüfung ist besonders hilfreich bei der Qualitätssicherung von Schweißnahts. Sie kann Risse und Verzinkungen in der Oberfläche sowie tiefere Materialdefekte erfassen, was die Zuverlässigkeit des Werkstücks erhöht. Ein Fehlerhafte Durchführung oder eine fehlende Kalibrierung kann zu ungenauen Ergebnissen führen, was wiederum falsche Entscheidungen zur Qualitätssicherung verursachen kann.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um die Wirbelstrom-Frequenzmultiplex-Prüfung erfolgreich durchzuführen, müssen folgende Schritte beachtet werden:
1. Kalibrieren der Prüfspule: Stellen Sie sicher, dass die Frequenzen korrekt eingestellt sind und die Sensoren sauber sind.
2. Einstellen der Testparameter: Wählen Sie die passenden Frequenzbereiche basierend auf dem Werkstück und den erwarteten Defekten.
3. Durchführen der Prüfung: Führen Sie die Prüfung gemäß den hergestellten Einstellungen durch und dokumentieren Sie die Ergebnisse genau.
4. Auswerten der Daten: Analysieren Sie die erhaltenen Daten, um tiefere und oberflächennahere Defekte zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.