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Wirbelstrom-Rohrinnenprüfung

Die Wirbelstrom-Rohrinnenprüfung ist ein internes Prüfverfahren für Rohre, bei dem Spulen im Inneren bewegt werden, um Korrosion, Risse oder Wanddickenverringerungen zu erkennen. Es wird häufig bei Wärmetauschern eingesetzt.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Wirbelstrom-Rohrinnenprüfung nutzt die Elektromagnetische Induktion, um Metalldefekte in Rohren zu erkennen. Ein Spulenpaar erzeugt einen magnetischen Feld und detektiert Veränderungen in diesem Feld durch eine empfindliche Spule. Korrosion oder Risse beeinflussen das Magnetfeld und werden so aufgedeckt.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Bei der Schweißung von Rohren können Korrosionsstellen entstehen, die nicht sichtbar sind. Die Wirbelstrom-Rohrinnenprüfung erkennt diese Defekte und verhindert das Verschlimmern oder Verbreiten von Korrosion. Ohne eine solche Prüfung können Risse oder Korrosion weiter wachsen und zu Schäden im Rohr führen, was zu Ausfällen der Wärmetauscher kommen kann.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Für die Wirbelstrom-Rohrinnenprüfung wird ein spezielles Prüfgerät mit Spulen verwendet. Das Gerät wird in den Rohrinneren bewegt, während es kontinuierlich auf Metalldefekte überwacht. Die Empfindlichkeit der Spule und die Geschwindigkeit des Bewegens müssen eingestellt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Einige wichtige Parameter sind:

• Empfindlichkeit: Regulieren Sie die Empfindlichkeit so, dass sie nur auf echte Defekte reagiert.

• Bewegungsgeschwindigkeit: Bewegen Sie das Gerät mit einer Geschwindigkeit von 100 bis 200 mm/s, um eine detaillierte Prüfung zu gewährleisten.

• Temperatur: Die Prüfung sollte bei normaler Umgebungstemperatur durchgeführt werden, um keine falschen Ergebnisse aufgrund von Temperaturveränderungen zu erhalten.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

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