Wirbelstrom-Schichtdickenmessung
Die Messung der Dicke nicht-leitender Schichten auf leitfähigen Grundwerkstoffen durch die Messung der Impedanzänderung einer Spule. Wirbelströme im Metall verursachen diese Änderung.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Wirbelstrom-Schichtdickenmessung nutzt das Phänomen, dass ein elektrisches Feld durch einen leitfähigen Materialschicht (z.B. Stahl) Wirbelströme erzeugt. Diese Wirbelströme verändern die Impedanz einer nahegelegenen Spule. Je dicker die Schicht ist, desto stärker sind die Wirbelströme und desto größer die Messung der Impedanz.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Messung ist besonders wichtig bei der Kontrolle von Schichten wie Schutzschichten oder Korrosionsbeschützungen. Falsche Dicken können zu fehlenden Schutz oder zu starken Beschichtungen führen, was die Lebensdauer und das Verhalten des Materials unter Beanspruchung beeinflusst.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um die Messung durchzuführen, wird eine Spule nahe an den Metallteil platziert. Die Impedanz der Spule wird dann gemessen und mit einem Referenzwert verglichen. Für genaue Ergebnisse ist es wichtig, dass das Messgerät korrekt kalibriert ist und die Umgebungsfaktoren wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit kontrolliert werden.