Wirbelstrom-Tastsonde
Die Wirbelstrom-Tastsonde erzeugt ein magnetisches Feld, das durch Oberflächenfehler gestört wird. Sie wird zur Ermüdungsrisserkennung an komplexen Bauteilen und Schweißnähten verwendet.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Wirbelstrom-Tastsonde erzeugt einen magnetischen Fluss durch den Elektromagneten. Dieser Fluss wird durch Oberflächenfehler wie Risse oder Ermüdungserscheinungen gestört, was zu einer Veränderung des Detektorsignals führt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Wirbelstrom-Tastsonde ist besonders nützlich für die Prüfung von Schweißnähten und komplexen Bauteilgeometrien auf Ermüdungserscheinungen. Falsche Interpretation des Signals kann zu ungenauen Ergebnissen führen, was Risiken im Zusammenhang mit der Bauteilsicherheit birgt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwenden Sie die Wirbelstrom-Tastsonde in einem sauberen Umfeld und stellen Sie sicher, dass der Elektromagneten korrekt kalibriert ist. Die Abtastgeschwindigkeit sollte zwischen 0,5 und 1 mm/s liegen. Bei ungewöhnlichen Ergebnissen führen Sie eine detaillierte Prüfung durch.