Wirkungsgrad der Wärmeeinbringung
Der Wirkungsgrad der Wärmeeinbringung gibt an, wie viel der eingebrachte elektrische Energie tatsächlich in den Werkstoff übergeht. Er ist entscheidend für die korrekte Berechnung der Abkühlzeiten.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Wärmeeinbringung erfolgt durch das Licht des Lichtbogens, das auf den Werkstoff abstrahlt. Der Wirkungsgrad beschreibt, wie viel dieser Energie tatsächlich in den Metallkörperschaft übertragen wird und nicht verloren geht (z.B. als Strahlung oder Wärme an Umgebungsobjekte).
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein niedriger Wirkungsgrad bedeutet, dass weniger Energie in den Werkstoff übergeht. Dies kann zu unzureichender Heizung und damit zu schlechten Schweißnahtqualitäten führen, wie z.B. zu feinen Körnern oder zu geringer Festigkeit. Ein hoher Wirkungsgrad hingegen kann zu Überheizung und zu gefährlichen Phänomenen wie Vergröberung oder Zerspanung führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um den Wirkungsgrad der Wärmeeinbringung zu optimieren, sollten folgende Maßnahmen getroffen werden:
• Anpassung des Lichtbogens: Verwenden Sie einen Lichtbogen mit einem geeigneten Leistungsfaktor für das gewählte Material.
• Regulierung der Spannung und Strömung: Passen Sie die Spannung und die Strömung des Schweißgeräts an, um den optimalen Wirkungsgrad zu erzielen.
• Verwendung von Kühlgasen: Einsatz von Kühlgasen kann helfen, die Temperatur in der Schweißzone besser zu kontrollieren und den Wirkungsgrad zu erhöhen.