Zerspanen
Zerspanen ist das spanende Bearbeiten von Werkstoffen: Drehen, Fräsen, Bohren, Räumen. Die Schneide des Werkzeugs muss dabei härter sein als das Werkstück und auch bei Erwärmung ihre Härte behalten – genau dafür gibt es Schnellarbeitsstähle (HSS).
Was Zerspanen ist
Zerspanen ist das Abtragen von Material mit einer Schneide – Drehen, Fräsen, Bohren, Räumen, Sägen. Die Werkzeugschneide schneidet dabei durch das Werkstück und muss härter und verschleißfester sein als dieses.
Warum die Schneide warm wird
Beim Zerspanen entsteht Reibungswärme, die Schneide kann mehrere hundert Grad heiß werden. Ein normaler Werkzeugstahl würde dabei anlassen und seine Härte verlieren – die Schneide stumpft sofort ab.
Der Werkstoff dafür: HSS
Schnellarbeitsstähle (HSS) behalten auch bei Rotglut ihre Härte, weil sie beim Anlassen eine Sekundärhärtung durchlaufen. Genau deshalb sind sie der klassische Werkstoff für Zerspanungswerkzeuge – vom Bohrer bis zum Wälzfräser.