Zerstörende Prüfung
Prüfverfahren, bei denen Werkstoffproben bis zum Versagen belastet werden, um Festigkeits- und Zähigkeitskennwerte zu ermitteln. Sie finden vor allem im Rahmen von Verfahrensprüfungen Anwendung.
Du spannst eine Probe in die Prüfmaschine ein und ziehst sie bis zum Bruch. Erst verformt sie sich elastisch und federt zurück, dann bleibend, bis sie schließlich reißt. An der Bruchstelle siehst du, ob das Material zäh oder spröde versagt hat.
Bei Schweißproben willst du wissen, ob die Naht genauso viel aushält wie der Grundwerkstoff. Entnimm die Proben quer zur Naht, dann hast du Schweißgut, Wärmeeinflusszone und Grundwerkstoff drin. Wenn du die Probe falsch entnimmst oder die Oberfläche nicht sauber bearbeitest, bekommst du ein falsches Ergebnis. Halte dich an die Normen für Zug- und Kerbschlagversuch und dokumentier die Werte sauber.