Zinnbronze
Zinnbronze ist eine Kupferlegierung mit etwa 5 bis 12 % Zinn — und ohne Beryllium. Sie ist zäh, verschleißfest und seewasserbeständig. Klassiker sind CuSn6 und CuSn8 für Gleitlager, Schneckenräder und Armaturen.
Was ist Zinnbronze
Zinnbronze ist eine Kupferlegierung mit Zinn als Hauptlegierungselement, meist 5 bis 12 %. Je nach Zinngehalt und weiteren Zusätzen (Zink, Blei, Phosphor) unterscheiden sich ihre Eigenschaften. Wichtig: Sie enthält kein Beryllium und ist damit beim Bearbeiten gesundheitlich unkritisch.
Eigenschaften
Zinnbronze ist zäh, gut gleitend, verschleißfest und beständig gegen Seewasser. Deshalb steckt sie in Gleitlagern, Schneckenrädern, Pumpen und Armaturen. Mit zunehmendem Zinngehalt steigt die Härte, die Zähigkeit sinkt.
Schweißen und Löten
Zinnbronze schweißt sich mit WIG oder MIG recht gut, mit Gleichstrom plus. Als Zusatz nimmst du einen CuSn-Draht passender Güte (DIN EN ISO 24373). Dünne Querschnitte kommen ohne Vorwärmen aus, dickere brauchen 150 bis 300 °C Vorwärmung, weil Kupfer die Wärme schnell abführt.
Falle
Achte auf saubere, fettfreie Oberflächen: Kupfer löst im Schmelzbad Wasserstoff, beim Erstarren entstehen Poren. Fette, Öle und Feuchtigkeit vorher gründlich entfernen.