Zunderbeständigkeit
Zunderbeständigkeit ist die Fähigkeit von Metallen, bei hohen Temperaturen unter Sauerstoff nicht zu oxidieren und Poren zu vermeiden. Dies verbessert das Schweißen und verlängert die Lebensdauer der Bauteile.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Zunderbeständigkeit bezieht sich auf die Oxidation von Metallen unter Sauerstoff. Bei hohen Temperaturen können Metalle schnell oxidieren und dichte, abplatzende Oxidschichten bilden. Diese Schichten können Poren in der Schweißnaht verursachen und das Vertragsvermögen beeinträchtigen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Metalle mit geringer Zunderbeständigkeit oxidieren schnell bei hohen Temperaturen, was zu Porenbildung und Rissen führt. Dies kann die Festigkeit der Schweißnaht beeinträchtigen und die Lebensdauer der Bauteile verkürzen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Zunderbeständigkeit zu verbessern, können Metalle mit zusätzlichen Zusätzen wie Silicium oder Titan behandelt werden. Bei Schweißen ist es wichtig, eine ausreichende Desoxidation durchzuführen und die Schweißnaht schnell und gleichmäßig abzukühlen.