← Glossar

Zweistufiges Gefüge

Zweistufiges Gefüge besteht aus zwei Hauptphasen, wie weichem Ferrit und hartem Martensit. Es kombiniert spezifische Eigenschaften wie Härte und Zähigkeit.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ein zweistufiges Gefüge entsteht durch die gleichzeitige Vorliegen von zwei unterschiedlichen Metallphasen. Zum Beispiel in Stählen, wo Ferrit (weich) und Martensit (hart) nebeneinander existieren.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Diese Kombination verbessert die Härte und Zähigkeit der Werkstoffe, aber kann auch zu Rissen führen, wenn das Abkühlen nicht korrekt gesteuert wird. Zu schnelles Abkühlen kann Martensit vergrößern und die Naht rissanfällig machen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Stellen Sie sicher, dass das Schweißen in einem kritischen Temperaturfenster durchgeführt wird, um ein stabiles zweistufiges Gefüge zu erhalten. Verwenden Sie für hochwertige Stahlgüten eine kontrollierte Abkühlschrittfolge und achten Sie auf die korrekte Drosselung.

MetallurgieSchweißtechnik

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.